Acht Jahre nach der Teilübernahme durch Henkell ist der spanische Schaumweinerzeuger Freixenet nun vollständig in den Händen der Wiesbadener. Wie der globale Marktführer Henkell Freixenet berichtet, haben die bisherigen Mitgesellschafter, die Familie Ferrer und José Luis Bonet, ihre verbliebenen Anteile an Freixenet S.A. mit Wirkung vom 2. März 2026 verkauft. Über die finanziellen Details der …
Kategorie-Archiv: Allgemein
Weinauktion: Begehrter Vacano
Bei der diesjährigen Weinversteigerung im Kloster Eberbach haben elf teilnehmende Weingüter insgesamt 42 Auktionslose für die Gesamtsumme von 250.000 Euro verkauft. Angeboten wurden unter anderem Raritäten aus den Schatzkammern und Sonderfüllungen „VDP Auktion. Réserve“. Zu den Höhepunkten zählten der Zuschlag für einen 1926er Spätburgunder aus dem Assmannshäuser Höllenberg der Hessischen Staatsweingüter. Der Erlös von 5100 …
Wer um Himmels willen gründet in diesen Zeiten ein Weingut?
Mein Blick schweift ab: von den Rieslingflaschen auf dem Tisch hin zur imposanten Stahleck, die über der „heimlichen Hauptstadt der Rheinromantik“ thront. Da ist Bacharach mit seiner weithin intakten Stadtmauer und den pittoresken Häusern dahinter. Die Perle im Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal ist der Geburtsort eines neuen Weinguts, das unter Kennern ein Geheimtipp ist. Denn trotz …
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Müller leitet Staatsweingüter
Die neue Geschäftsführerin der Hessischen Staatsweingüter, Christine Müller, hat zum Amtsantritt ambitionierte Ziele verkündet. Sie wolle die 2003 in eine GmbH ungewandelten Staatsweingüter in die „Familie der prägendsten Weingüter der Welt“ führen. Eine stringente Marken- und Sortimentsstrategie, der von den Gutsweinen über die Tropfen aus Spitzenlagen bis zu den Schatzkammerweinen reiche, solle Profil und Orientierung …
Warum der Weinbau weiblicher wird (3)
Die Krise trifft den Weinbau mit Wucht. Globale Überproduktion und Absatzschwäche treffen auf Nachwuchsmangel. So manches Traditionsweingut steht zum Verkauf. Die Hoffnung ist weiblich. Immer mehr – in Geisenheim bestens ausgebildete – Önologinnen übernehmen die von den Vätern aufgebauten Familienbetriebe und führen sie in die Zukunft. Ihr Optimismus ist so groß wie ihre Leidenschaft für …
Warum der Weinbau weiblicher wird (2)
Die Krise trifft den Weinbau mit Wucht. Globale Überproduktion und Absatzschwäche treffen auf Nachwuchsmangel. So manches Traditionsweingut steht zum Verkauf. Die Hoffnung ist weiblich. Immer mehr – in Geisenheim bestens ausgebildete – Önologinnen übernehmen die von den Vätern aufgebauten Familienbetriebe und führen sie in die Zukunft. Ihr Optimismus ist so groß wie ihre Leidenschaft für …
Warum der Weinbau weiblicher wird (1)
Die Krise trifft den Weinbau mit Wucht. Globale Überproduktion und Absatzschwäche treffen auf Nachwuchsmangel. So manches Traditionsweingut steht zum Verkauf. Die Hoffnung ist weiblich. Immer mehr – in Geisenheim bestens ausgebildete – Önologinnen übernehmen die von den Vätern aufgebauten Familienbetriebe und führen sie in die Zukunft. Ihr Optimismus ist so groß wie ihre Leidenschaft für …
Ein außergewöhnliches Weinjahr
Hinter den Winzern liegt abermals ein außergewöhnliches Jahr in Weinberg und Keller. Nach den Aufzeichnungen des Eltviller Weinbauamtes ging 2025 als das Jahr mit dem frühesten Lesebeginn seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1955 in die Annalen ein. Der Austrieb war fünf Tage vor dem dreißigjährigem Mittel (1991 bis 2020) am 17. April verzeichnet worden, …
Pessimismus auf der Weinwoche
Der Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes, Peter Seyffardt, sieht die Lage der Weinbranche unverändert kritisch. Zum Auftakt der Winterfachtagung des Verbands in Geisenheim sagte Seyffardt, die „ökonomische Zurückhaltung“ der Konsumenten dauere an, und es gebe ein weltweites Überangebot an Wein bei einem gleichzeitigen Trend hin zu alkoholfreien Getränken. Zudem schwächele in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage die …
Wo sind die Weinpatrioten?
Die Weinabsatzkrise ist global und kein deutsches Phänomen. Eine Marktbereinigung ist überfällig, um die Weinproduktion der stetig rückläufigen Nachfrage anzupassen. Schon längst hätten Strategien entwickelt werden müssen, wie die Rebfläche ohne Schaden für die Kulturlandschaft und den Tourismus deutlich verringert werden kann. Zudem fehlt noch immer die Einsicht, dass es aktuell nicht um eine Delle …
