Kaum aus Südafrika zurück ging es drei Tage in die Champagne. In Reims haben wir diesmal nicht Pommery, sondern Taittinger besucht. Der Keller ist schön, kann aber nicht ganz mit Pommery mithalten. Das gilt auch für den Schampus, denn als „Philosophie“ durchweg 9 Gramm Dosage (wir nahmen Brut Reserve und Prestige Rosé) zuzugeben, war unserer kleinen Reisegruppe deutlich zu viel. Da gefiel es uns im mondänen Ruinart deutlich besser. Tolle Bar, toller Champagner (Millesime 2016).
In Kiedrichs Partnergemeinde Hautvillers ist ein Besuch des Grabs vom Dom Perignon natürlich Pflicht (neue Weinbar am Ortseingang!), getrunken haben wir den 2017er Dom dann aber in der Weinbar von Moët & Chandon in sehr schöner Atmosphäre (ausnahmsweise 61 Prozent Chardonnay, 39 Pinot Noir), bei 5 Gramm Dosage. Sehr fein, sehr komplex, braucht Luft und wird dann immer besser.
Dinner in der Banque de France, bei Elodie D. und im Grillade Gourmande, beides top! mit Champagner-Entdeckungen wie dem Autreau Reserve brut Grand Cru, dem Gobillard Pur Pinot Noir oder dem Crete Chamberlin CDB Grand Cru aus 2019. Top auch Pierre Mignon Non Dosage und Legras & Haas Evidence Blanc de Blancs extra brut. Unsere Neu-Entdeckung der Reise: Guy Charbaut in Mareuil-sur-Ay, wo ich einiges gekauft habe. Natürlich waren wir auch bei Boizel, de Venoge und Gosset, wo es der „Zero Dosage“ noch auf meine Einkaufsliste geschafft hat. Nächstes Mal muss ich mir Gastron Burtin ansehen, aber auch Damien Hugot, Tarlant und Louis Nicaise ansehen. Letzter scheint ein echter Geheimtippt…. also pssst.
