Weinauktion: Begehrter Vacano

Bei der diesjährigen Weinversteigerung im Kloster Eberbach haben elf teilnehmende Weingüter insgesamt 42 Auktionslose für die Gesamtsumme von 250.000 Euro verkauft. Angeboten wurden unter anderem Raritäten aus den Schatzkammern und Sonderfüllungen „VDP Auktion. Réserve“. Zu den Höhepunkten zählten der Zuschlag für einen 1926er Spätburgunder aus dem Assmannshäuser Höllenberg der Hessischen Staatsweingüter. Der Erlös von 5100 Euro kommt dem Wiesbadener Verein „Aufwind!“ zugute, der Kinder von an Krebs erkrankten Eltern unterstützt.  Der Spitzenpreis von 12.150 Euro wurde für die Sechs-Liter-Methusalem des Rieslings „Monte Vacano“ des Jahrgangs 2023 aus dem Kiedricher Weingut Robert Weil geboten. Auch die Magnumflaschen (1,5 Liter dieses Weins stießen auf großes Interesse und wechselten jeweils für 1010 Euro den Besitzer. Zum achtzigjährigen Bestehen des Landes Hessen wurde eine Erbacher Marcobrunn Riesling Beerenauslese aus dem Jahr 1946, vorgestellt durch Weinbauminister Ingmar Jung (CDU), für 2800 Euro versteigert.

Vertreten waren die Weingüter Allendorf, Barth, August Eser, Johannishof, Kloster Eberbach, Künstler, von Oetinger, Georg Müller Stiftung, Prinz, Robert Weil sowie das Weingut der Hochschule Geisenheim University. Das Weingut August Eser versteigerte einen 1966er Rauenthaler Rothenberg Riesling feine Auslese aus seiner Schatzkammer. Die Georg Müller Stiftung bot eine 2006er „Cuvée Katharina“ Riesling Auslese an. Und die Staatsweingüter Kloster Eberbach präsentierten einen 2016er Assmannshäuser Höllenberg Frühburgunder. Der einzige Schaumwein der Auktion kam aus Wein- und Sektgut Barth: Der 2021er Riesling Sekt Brut fand für 65 Euro je Flasche neue Besitzer.