Meßmers neue Sektlinie

Ein langes Hefelager ist einfach durch nichts zu ersetzen …. 57 Monate zahlen sich auf dem Gaumen aus, wie das Bioweingut Meßmer in Burrweiler beweist… und das zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis

2020 Blanc de Blancs extra brut

Sehr feines Mousseux, feinperlig, geradlinig, klar, vibrierende Säure, ein Samuraischwert am Gaumen, große Eleganz und Komplexität im Glas, schönes Beispiel für die Wohltat eines langen Hefelagers, Florale Noten mit Zitrusanklängen, danach macht sich wunderbare Cremigkeit bemerkbar, sehr dezente nussige Aromaendrücke, langer, belebender Nachhall, phänomenales Beispiel, dass Spitzensekte eigentlich (fast) ohne jede Dosage aus auskommen… überzeugender Solist

2020 Blancs de Noirs brut

Auf dem Voretikett steht Brut, auf dem Rücketikett Extra brut ?… Es dürften für mich gerne noch weniger als die ausgewiesenen 4,6g/ RZ/l sein…. unverkennbar ein Spitzensekt aus einem warmen Weinjahrgang, der füllige Weine hervorgebracht hat. Feine Aromen von Apfel und Preiselbeere, dazu zarte Anklänge von weiteren roten Waldbeeren, sehr elegante Cremigkeit, gepaart mit feiner Saftigkeit, ein Schmeichler am Gaumen, der gerne noch etwas straffer, präziser und direkter sein dürfte… tolle Perlage, guter Essensbegleiter.

2020 Riesling extra brut

Auf den ersten Schluck eine eher karge, zurückhaltende, sehr straffe und herbe Schönheit mit vibrierender Säure, feinen Noten von Zitrus und gelben exotischen Früchten, dazu grasgrüner Granny Smith. Feines Mousseux, öffnet sich mit Luft, die sich nur zart entfaltende Cremigkeit kann aber mit den beiden Burgundersekten nicht ganz mithalten…