Pinot Noir round the world

Die 123. Probe der Kranenmeister zu Oestrich im Rheingau war mal wieder ganz dem Pinot Noir gewidmet, diesmal mit Tropfen aus aller Welt. Im ersten Flight stach mein südafrikanischer Liebling Bouchard Finlayson mit seinem 2017 Galvin Peak erfreulich klar Georg Breuer (2016) und Markus Schneider (2013) sowie Trapp & Sohn (2015) aus. Im zweiten Flight gefiel mir das Große Gewächs von Laquai (2015) etwas besser als der Willamette von Nicolas Jay. Dagegen fielen Peter Jakob Kühn (2014) und Creations Reserve (ebenfalls 2014, da hätte es bessere Kandidaten gegeben) deutlich ab.

Ein Überraschungskandidat im dritten Flight war Robert Weils 2011er, doch hatte bei mir der 2009 „Juwel“ aus dem Weingut Krone einen guten Vorsprung von Chat Sauvage (Höllenberg 2014) und Jurtschitsch (2009 Reserve). Das Finale schließlich gewann Meo Camuzet mit 2016 Corton Les Perieres Grand Cru (immerhin 225 Euro) knapp vor Kaufmanns Hassel GG (2015) und August Kesselers Cuvée Max aus 2015. Mit dabei auch Thierry & Pascale Matrot Blagny 1er Cru 2016. Spannender Abend mit guten Gesprächen, und wunderbar den Weinherbst eingeläutet.

Veröffentlicht von Rheingauer Weinschmecker

FAZ-Korrespondent, Redakteur, Weinblogger, Rieslingfan, Rheingauer aus Leidenschaft

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