Hochheim-Trip

Ein Hoch auf Hochheim So ein Sonntagnachmittag in Hochheim kann höchst vergnüglich sein, vor allem wenn Himmel, pardon Peter Flick, geöffnet hat. Der Übergang ist vollzogen, in der Holger-Crafoord-Straße weht ein neuer Wind. Noch allerdings gibt es – wie jetzt beim Hoffest – auch phänomenale Himmel-Weine wie 2017 Weiß Erd und 2017 Hölle Riesling trocken… auch das 2017 Erste Gewächs ist sehr gut. Ich rate, sich nicht nur aus sentimentalen Gründen mit Himmel einzudecken, das sind Weine mit Potential und Zukunft.

Für den jungen Peter Flick beginnt nun die Herausforderung, wir sind hoch gespannt… 2017 „Verflickst“ Riesling trocken ist schon mal ein Anfang…. Über die Anfänge weit hinaus ist Fabian Schmidt im Weingut „Im Weinegg“ in der Kirchstraße. Die Jahrgangsverkostung, in die wir eher zufällig reingeschneit sind, war eine Offenbarung. Hier zeigt die Tendenz steil nach oben, 2017 hat uns außerordentlich gut gefallen, sogar der „Summer Jam“ und ein Secco Rosé.

Gekauft haben wird 2017 Domdechaney Spätlese trocken und den 2014 Riesling aus dem Barrique mit dem etwas befremdlichen Namen „Perle Blanche“. Aber auch die Alten Reben aus der Hölle überzeugten! Kompliment! Weiter zu Künstler mit Jahrgangsverkostung, dazu Knipser (2014 Kalkmergel Spätburgunder!) und Heymann-Löweinstein (2017 Uhlen Große Lage!) zu Gast…. lost in paradies! Was soll ich sagen…, ich mach es ganz und unverdient kurz: Neun Große Gewächse von Künstler im Angebot, eines besser als das andere….

Danach erstmal was Deftiges: Hacksteak und Schnitzel bei Dienst im Dorotheenhof. Immer eine Bank, immer lecker, und dazu dann natürlich den 2015er Pinot aus dem Barrique, den Vize-Sieger des diesjährigen Pinot-Cups sowie ein fein gereiftes Erstes Gewächs aus dem phänomenalen Jahrgang 2013 und der Hochheimer Hölle. Made my day!!!

Veröffentlicht von Rheingauer Weinschmecker

FAZ-Korrespondent, Redakteur, Weinblogger, Rieslingfan, Rheingauer aus Leidenschaft

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