Neues von der Verkostungsfront

Gaja 1999 Barbaresco DOCG – ein kleines Monument, verkostet in Wegelers Popup-Winebar, die ich jedem nur ans Herz legen kann!

St. Antony, Nierstein – Hipping 2014 & 2015 Riesling Großes Gewächs. Sehr schön, wenn sich die Jahrgangsunterschiede zwischen 2014 (graziler, rassiger, mehr Finesse) und 2015 (Opulenz, Cremigkeit, breite Schultern, Fülle, Dichte) so gut herausschmecken lassen. Kleines Lehrstück am Gaumen!

Schwedhelm, Pfalz: 2017 Weißburgunder. Schon lange keine Geheimtipp mehr, was in dieser entlegenen Ecke der Pfalz an herausragenden Weinen produziert wird. Dieser Weißburgunder hat Schmelz und Charakter. Für Fans der Rebsorte ein Pflichtprogramm.

Schloss Westerhaus, Ingelheim: 2018 Ingelheimer Chardonnay Y86 – holzgeprägt, gute Anlagen, cremig, Vanille, langer Nachall… viel zu jung

Genheimer-Kiltz, Gutenberg: 2013 Gutenberger Felseneck „Beste Lagen“ Pinot Noir trocken – sehr lecker, sehr jugendlich, gute Säure, Finesse, Tiefgang

Domdechant Werner, Hochheim: 2016 Domdechaney VDP. 1. Lage Riesling trocken – sehr dick, zäher Trinkfluss, Strunzwein oder zum Essen

Heinrich Spindler, Pfalz: 2017 Elster Riesling trocken – absolute Neuentdeckung für mich gut. Gut. Merken!

Veröffentlicht von Rheingauer Weinschmecker

FAZ-Korrespondent, Redakteur, Weinblogger, Rieslingfan, Rheingauer aus Leidenschaft

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