Seitensprung in Sachsenhausen

Endlich mal wieder in Sachsenhausen, und dann dank guter Freunde eine Einladung zur professionellen Ebbelwoi-Tour mit humorvollem Führer in schönstem Frankfurterisch… klasse. Natürlich weiß jeder erfahrene Fan von „Ebbelwoi“-Gottvater Andreas Schneider und seinem Obsthof schon, welch weites Feld das Traditionsgetränk bietet, vom kernigen Basis-Schoppe im Bembel hin zum Edelgetränk im Zalto-Weinglas. Diese Spanne bot sich in etwa auch in Sachsenhausen, wo Dauth-Schneider zu einem deftigem Imbiss für ein typisches Basis-Stöffche sorgte, während im Apfelwein-Kontor die sortenreinen Jahrgangs-Apfelweine aus Bohnapfel und Braeburn (mein Favorit) von Herberth für ein Aha-Erlebnis sorgten. Da muss ich noch kaufen! Kurze Aufwartung bei „Frau Rauscher! und beim „Ebbelwoi Unser“ und dann ab zur Pilgerstätte schlechthin in der Rittergasse: „Daheim“ im „Lorsbacher Thal“: eine Karte mit mehr als 300 Apfelweinen und Ciders, genial gut und jede Versuchung wert: Beispielsweise JB´s „2015 Streuobst“ mit feiner Frucht und edlen Reifenoten. Noch besser aber aus Jörg Geigers Manufaktur die 2015 Gewürzluike und Oberösterreicher Weinbirne… da kam Freude am Gaumen auf… Besonders lecker zudem der amerikanische Apfelschaumwein „Understood in motion No.1“ von ANGRY ORCHARD…, so, jetzt muss ich nur noch 297 Positionen aus vier Kontinenten und 25 Ländern auf der Flaschen-Apfelweinkarte testen…. Wer kommt mit?

Veröffentlicht von Rheingauer Weinschmecker

FAZ-Korrespondent, Redakteur, Weinblogger, Rieslingfan, Rheingauer aus Leidenschaft

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