Verkostungstagebuch

Steinmacher & Sohn, Kiedrich Endlich hat auch Bürgermeister und Winzer und Tausendsassa Winfried Steinmacher wieder einen Pächter für seine Schänke „Zum Wibbes“. Die früheren Betreiber des Rheingauer Hofs in Eltville haben hier ihre neue Aufgabe gefunden. Die Küche ist deftig-rustikal und wohl auch deshalb haben die eigensinnigen Kiedricher die Schänke ordentlich angenommen. Die Wein von Steinmacher haben in den vergangenen Jahren deutlich an Qualität zugelegt, das ist erfreulich. Aus der aktuellen Kollektion nebem dem „Klosterberg“ besonders empfehlenswert: 2017 Kiedricher Wasseros Edition Johannes Riesling trocken 2016 Kiedricher Sandgrub „Riesling Terroir“

Hessische Staatsweingüter 1971 Heppenheimer Centgericht Riesling Spätlese … wie gut dass Niko Kovac Jahrgang 1971 ist und jetzt die Bayern trainiert… diese Flasche war der Wett-Verlust eines überzeugten Eintrachtlers, der noch immer unter dieser Niedertracht leidet… für mich als Bayern-Fan seit den 1970ern war diese diese filigrane Spätlese umso mehr ein Genuss… und jetzt muss Kovac nur noch liefern….

Sterne aus Assmannshausen Weingut Krone 2013 Spätburgunder Juwel Weingut August Kesseler 1993 Höllenberg Spätlese trocken** Weingut August Kesseler 2013 Cuvée Max Pinot Noir Wer an der Güte der Assmannshäuser Roten je zweifelte, wurde an diesem Abend bekehrt… ein Fest des feinen Cassis und aller Stärken, die ein Top-Späbu zeigen kann…

Weedenborn, Rheinhessen 2017 Sauvignon blanc 2017 Westhofen Terra Rossa Sauvignon blanc 2016 Reserve Sauvignon blanc Die Queen of Sauvignon, Gesine Roll, zeigt was sie kann: Sauvignon vom Feinsten, eine Benchmark. Wer mit dieser Rebsorten wirklich Ambitionen hat, findet hier den Maßstab, an dem es sich zu messen gilt… wer meint es geschafft zu haben, der lasse mich kosten!

Gronesteyn, Kiedrich Nicht nur Steinmacher hat in Kiedrich wieder geöffnet, auch die Weinschänke Schloss Groenesteyn hat mit Dirk Schroer gemeinsam mit Amila Begic neue Pächter nach drei Jahren Stillstand (in denen Eric Elbert den „Esskork“ in Eltville startete…) Nach drei Besuchen können wir konstatieren: das wird was! Und unser Alleskönner zu den Gerichten von Schroer lautet vorerst Chat Sauvage 2016 Chardonnay … ansonsten hoffen wir, dass Ritter Groenesteyn seinen Keller öffnet und auch einige ältere Groenesteyn-Schätzchen auf der Weinkarte als Raritäten auftauchen…

Bürgerspital, Würzburg Würzburger Stein 2015 Silvaner trocken und 2013 Riesling trocken VDP.Erste Lage – sehr lecker, mein klarer Favorit derzeit in Würzburg unter den „großen 3“ Glaser-Himmelstoss, Nordheim 2016 Spätburgunder Blanc de Noir trocken VDP.Gutswein – leckerer Sommerwein, easy drinking zum fairen Preis. Aus dem Verkostungstagebuch Markus Schneider, Ellerstadt 2017 Ginster „Kabinett“ trocken – das neue Projekt von Tausendsassa Markus Schneider… ein Pfälzer goes Mosel… herausgekommen ist ein noch blutjunger, von Schiefer-Steilhängen geprägter Riesling mit saftiger Süße, der unbedingt sofort getrunken oder zehn Jahre reifen sollte…

S.A. Prüm, Wehlen 2008 Sonnenuhr Kabinett …. vielleicht schmeckt der Schneider (s.o.) dann tatsächlich etwa so wieder dieser Prüm und zeigt, welch großartiges Jahr 2017 Jahr – 2008 war ohnehin spitze für Riesling Ball des Weines Wiesbaden … wieder mal ein rauschendes Fest mit Lebenslust und Trinkfreude… im Saal gabe es zum Dinner unter anderem einen großartigen Silvaner von Johann Ruck (2016 Kronsberg), gefolgt vom Grauburgunder GG der Staatsweingüter, dem einzigen GG von der Hessischen Bergstraße übrigens… und einem 2013 Eichberg-Spätburgunder GG von Franz Keller. Sehr schön auch das 2014 Lemberger GG von Kistenmacher-Hengerer. Wegeler, Oestrich 2013 Rothenberg Riesling GG – fulminant, großer Trinkfluss, spitze!

Weingut Jakob Jung, Erbach 2007 Hohenrain Erstes Gewächs, 2011 Siegelsberg Erstes Gewächs, 2005 Siegelsberg Erstes Gewächs – was für eine imposante Vertikale, und bei den Jahrgängen haben wir uns jeweils schwer verschätzt…. also die Weine waren jeweils älter, als wir vermutet haben… ein schönes Trio, das auch die Qualitätskonstanz im Hause Jung zeigt… wir sind beeindruckt Hans Bausch, Hattenheim 2012, 2014, 2015, 2016 Engelmannsberg Erstes Gewächs …. und noch eine EG-Vertikale… zeigt sehr schön die Jahrgunterschiede und das Potential, auch meine Riesling-Runde geteilter Meinung beim Favoriten war… für mich war 2015 groß und 2016 noch zu verschlossen und jung, aber da sah nicht jeder so… leider hat 2013 gefehlt… ich vermute mal, das wäre der Kracher gewesen… Bibo-Runge Romantiker Rheingau Riesling & Revoluzzer Rheingau Riesling… lecker Paar mit klarem Vorsprung für den Revoluzzer, der ein echter Charakterwein mit Ecken und Kanten ist…. Mitter-Velten, Hochheim Nicht nur das Etikett ist neu (und schön), auch die – neuerdings Öko- – Weine gewinnen an Statur, wie ein Querschnitt der 2017er (Grauburgunder, Hölle Kabinett, Herrnberg) ergab. Läuft… GGs und EGs Private Feiern fördern bisweilen Schätze aus privaten Kellern zutage… erst kürzlich gab das Gelegenheit, die EGs/ GGS von Weil (2011), Barth Schönhell (2015 & 2016), Sohns (2013), Spreitzer (2011 Lenchen) und Allendorf (2013 Jesuitengarten) quer und durcheinander zu trinken…, dazu Breuers 2015 Schlossberg, Alte Reben von Van Volxem (2016)… Herz, was willst Du mehr… und wieder zeigte sich, dass 2013 einfach ein grandioser Jahrgang ist und dass Weil-Weine superb reifen… 2011?! Kaum zu glauben!

 Jahrgangsverkostung Robert Weil, Kiedrich Auch für Weil war 2017 wegen Hagel, Spätfrösten und Fäulnis nicht eben einfach, aber dieser Jahrgang ist abermals ein Beleg dafür, dass es (seit 1988?) keine guten und schlechten Weinjahre mehr gibt, sondern nur noch Winzer, die der jeweiligen Herausforderung besser oder schlechter gerecht werden. Und (nicht nur) Weil hat den Bogen raus! Hier werden Jahr für Jahr beachtliche Kollektionen auf die Beine gestellt in einer qualitativen Konstanz, mit der deutschlandweit nur wenige konkurrieren können. 2017 Weil Rheingau Riesling trocken … diesen Wein gibt es immer 2x, als Liter und in der 0,75er, aber selten habe ich den Unterschied zwischen diesen beiden Füllungen so groß gesehen. Der Liter ist wie immer lecker, fruchtig, easy drinking, aber die Variante in der braunen Schlegelfasche ist ein Hammer. Großartige Fülle, zweifellos hohe Extraktwerte, druckvoll am Gaumen, Fruchtbombe, vielleicht einer der stärksten 0,75 l in jüngerer Zeit…. 2017 Kiedricher – so viel Weil für vergleichsweise so wenig Geld, da kommt Freude auf. Viel Finesse, sehr mineralisch, expressiv am Gaumen, guter Nachhall, reintönige Eleganz, top 2017 Klosterberg – es scheint, dass Weil diesen Weinberg immer besser in den Griff bekommt, denn der Unterschied zum Turmberg wird – bei aller Differenzierung im Terroir – immer geringer. Sehr dicht, komplex, gute Länge und Finesse 2017 Turmberg – wie immer zu diesem Zeitpunkt meiner Favoriten, genial gut, hält den Klosterberg noch gut auf Distanz, schon jetzt recht trinkreif aber mit großem Potential für eine lange Lagerung 2017 Gräfenberg – jetzt noch schwer einschätzbar, sehr verschlossen, aber mit großartigen Anlagen und der typisch tänzerischen Feinheit, das wird wohl ziemlich, ziemlich gut werden… wenn es erstmal trinkreif ist… 2017 Tradition – relativ neu im Sortiment, sehr feinherb, mir einen Tick zu süß, aber zum Essen sicherlich ein guter Begleiter in der guten Tradition der Rheingauer Rieslinge, die wohl in der Vergangenheit nie richtig trocken und auch nie richtig süß waren… aber 20 statt 24 g RZ hätten wohl auch gereicht für noch mehr Trinkfluss 2017 Kabinett – fruchtsüßer Spasswein, läuft, saftig, Maul voll Wein, Durstlöscher am Grill! … und dann natürlich die Süßen: Turmberg und Gräfenberg als Spätlesen und Auslesen, der Gräfenberg immer etwas süßer… aber noch viel zu jung. Mit zunehmender Süße ebnen sich die Lagenunterschiede weiter ein. Und dann natürlich die Giganten: 2017 Gräfenberg Beerenauslese und Trockenbeerenauslese… der Kenner genießt und schweigt

Trenz, Johannisberg … im verlässlich, immer konstant, und schon der Basic ist immer eine gute Visitenkarte des Weinguts. Die 2017er sind vielversprechend, beim jüngsten Besuch war es vor allem der „Steinhaus“ Riesling, der mich überzeugte. Eine schöne Überraschung war allerdings der 2012 Trenz two aus der 5-Liter-Flasche… perfekte Trinkreife !

Balthasar Ress 2016 Nussbrunnen GG – großartiger Spitzenwein, legt eine sehr gute Entwicklung in der Flasche hin, einfach top! 2017 Rheingau Riesling trocken – wirklich schöne Aussichten auf den Weinjahrgang 2017 Weinkellerei Stefan B. Ress 2017 Liebfraumilch Forbidden Pleasure (Rheinhessen) – Revivial einer der Zerstörerinnen des Renommes deutschen Weins, „sweet & cheap“, das hier ist weder richtig süß noch richtig billig, aber sehr reintönig, fruchtbetont, stark reduktiv ausgebaut – ergibt im Ergebnis einen Sauwein, der die Kehle runterläuft… sofern man drauf steht… Diel, Nahe 2016 Riesling Goldloch GG – fein und groß, gut balanciert, läuft! HB Hughes Beguet 2014 So True Arbois – so ein überbezahlter Jura- Wein, vollodixiert, strange. Braucht das die Weinwelt? Eine kleine Minderheit steht drauf, ich weiß nicht warum. Forget it, Mantel des Schweigens. Grabesstille. Bischöfliches Weingut Rüdesheim 2016 Riesling trocken „Maischegärung“ – wenn es wirklich mal „orange“ sein muss, dann so. Nur so! Einzig und allein so! Ein großer Wurf, Peter Perabo, da müssen sich alle anderen der Orange-Szene mit ihrem oxidativen Kram warm anziehen. Graf von Schönborn 2016 Hattenheim Pfaffenberg Riesling Erstes Gewächs – das geht besser, viel besser…. Gramercy Cellars, Walla Walla Valley 2015 The Deuce Syrah – sehr schöne Frucht, Finesse, Eleganz, gut Hessische Staatsweingüter 2007 Höllenberg Spätburgunder – klasse gereift, kein bisschen Müdigkeit, läuft jetzt eher zu großer Form auf, Rheingauer Pinot vom Feinsten. Ein Lob auf Österreich Lackner-Tinnacher 2016 Sauvignon blanc Ried Steinbach 1. Lage – ein wenig hart und „unrund“, auch das Dekantieren erhöhte den Trinkfluss nicht wirklich… Neumeister, Steiermark 2015 Sauvignon blanc Ried Moarfeitl, Steiermark – deutlich stärker, gut strukturiert, Druck am Gaumen, gute Fülle Franz Hirtzberger 2015 Smaragd Honivogel Grüner Vetliner – sehr fest, hohe Glycerin-Süße, dickt, voll, konzentriert, eingeschränkter Trinkfluss … diese drei Weine wurden in der Hattenheimer Adlerwirtschaft nach der kulinarischen Neuaufstellung getrunken. Die Weinkarte verdient weiterhin im Rheingau das Lob „extraklasse“, mit dem neuen Speisenkonzept allerdings ist es ein „Kreuz“. Das hat keine Zukunft. Nun soll der Gast „Pakete“ mit 9 bis 18 Kreuzen für 36 bis 60 Euro kaufen und sie auf die Speisekarte verteilen… das bringt wenig Spaß und ist überdies teuer. Ein solides 180g-Filetsteak für 44 Euro …. nein danke. Versteigerungsweine …ausgewählte Weine der jüngsten VDP-Staatsweingüter-Auktion (siehe den ausführlichen Bericht weiter unten in diesem Blog) haben die Kranenmeister bei ihrer 105. Probe verkostet, darunter auch die 2017er Réserve-Weine von Ress, Weil, Johannishof und Georg-Müller-Stiftung. In der Blindverkostung überzeugten mich Weil und Johannishof mit Abstand am meisten. Aus dem Verkostungstagebuch Steinmacher & Sohn, Kiedrich Riesling Sekt brut …genau das richtige, um anlässlich des Kiedricher Weinsteigs (dritter Sonntag im März) das Erklimmen des Scharfensteins zu feiern… leider verdarb der Wintereinbruch diesmal die frohen Erwartungen der Kiedricher Winzer. Wer trotzdem kam und ordentlich gekleidet wara, wurde nicht enttäuscht… neben den anderen Weinwanderungen wie bsp. „Natur pur“, Bubenhäuser Weinrunde, Eibinger Weinwanderung u.a. ein guter Start in die Saison… My Trip to Auli Über Aulhausen, das Rheingauer Weindorf ohne eigene Weinberge, habe ich mich schon bei anderer Gelegenheit auf diesem Blog ausführlich ausgelassen. „Auli“ ist aber immer einen Trip wert, auch im März. Dann stellt z.B. Friesenhahn schon den aktuellen Jahrgang vor, bei Strieth sind die ersten 2017er gefüllt, und bei Klaus Schön isses ohnehin immer schön… Weingut Michael Schön: 2011/ 2012 Rüdesheimer Berg Schlossberg Spätburgunder Auslese trocken. Ja, solche dicken Späbus mit 14% Alki sind nicht jedermanns Sache, doch ein Geschmackserlebnis sind sie mit ihrer Wucht, ihrem Tiefgang, ihrer Frucht und ihrer Substanz allemal… Friesenhahn: der 2016er Rüdesheimer Riesling A hat mich diesmal an erster Stelle überzeugt. Nur 1,3 g Zucker, somit knochentrocken, aber denn mit viel Mineralität und Finesse, klasse. Der 2016 Katerloch Riesling Spätlese Alte Reben ist deutlich gefälliger. Weichgespült wäre aber bei einem solchen Wein das ganz falsche Wort. Finesse und Eleganz, gepaart mit Frucht und Saftigkeit, gut. Weiter probiert: 2016 FrieSteil (Freestyle!) feinherb, ein Wein zu Wegsaufen gut. 2016 Leingiebel Spätlese deutlich süßer, feiner Essensbegleiter. 2017 Rüdesheimer Weißherbst trocken und feinherb (letzter viel zu süß für mich), 2017 Grauburgunder trocken – gut, aber den Hype um die Rebsorte kann ich einfach nicht nachvollziehen… da greife ich lieber zum Chardonnay. Oder bei Friesenhahn zum dichten, starken 2015 Spätburgunder trocken! Strieth: da stehen alle Zeichen auf einer bärenstarken 2017er Kollektion! Zum Beispiel der 2017er „Jungspund“ Riesling feinherb, der eine Allzweckwaffe ist und über den Sommer hinweg ein perfekter Trinkwein ist. Wir waren mal ab, ob irgendwann ein „Alter Sack“ den Weg ins Sortiment findet. Ganz stark der „Frenz“ aus dem Berg Kaisersteinfels. Derzeit noch mit viel Primäraromen, aber die Klasse deutet sich schon auf dem Gaumen und im Abgang an. Mein Liebling aber ist der spontanvergorene 2016 Schlossberg „Alte Reben“ Riesling, das ist großartig! Dass Strieth ein Händchen für Blanc de Noir hat, muss nicht eigens erwähnt werden. Das setzt sich auch mit dem 2017er nahtlos fort. Eine Bank für sich ist der 2015er Höllenberg Spätburgunder mit feinem Cassis, ein wenig Vanille, feine Frucht roter Beeren, Kraftvoll, aber nicht zu aufdringlich, sehr gut. Und dann hatten wir noch die Chance, ältere Pinots zu probieren… aber das ist eine andere Geschichte… J.B. Becker, Walluf 2008 Wallufer Walkenberg Riesling Spätlese trocken Alte Reben 2013 Wallufer Walkenberg Spätburgunder Spätlese Alte Reben Schloss Reinhartshausen, Erbach 2016 Sauvignon blanc Inselwein trocken … ich war schon viel lange nicht mehr in der Schlupp in Walluf, Schande über mein Haupt. Gutes Essen, freundlicher Service, feines Ambiente, dazu feine Weine wie die von Becker in Walluf. Becker-Weine reifen einfach großartig, wie die beiden Walkenberg-Weine aus 2008 und 2013 zeigen, top. Und der Sauvignon blanc von der Rheininsel Mariannenaue hat zwar sehr viel Säure, aber insgesamt ganz ordentlich gelungen… Sohns, Geisenheim 2015 Mäuerchen Spätburgunder M – eher auf der dichten, wuchtigen denn auf der komplexen Seite, aber durchaus fein und gut, braucht in jedem Fall noch 2-4 Jahre Zeit, um seinen Charakter zu entfalten F. B. Schönleber, Winkel 2014/2016 Mittelheim St. Nikolaus Riesling GG 2015/ 2016 Winkel Jesuitengarten Riesling GG einfach schön, wenn man in einer Rheingauer Schänke vier GGs aus drei Jahren und zwei Lagen trinken kann. An unserem Tisch gingen die Meinungen auseinander, so dass ich mich mit dem 15er Jesuitengarten nicht mehrheitlich durchsetzen konnte… (ist aber trotzdem der aktuell Beste…!) Weingut Abel, Oestrich 2015 Lenchen Riesling Erstes Gewächs – zeigt schon Reifenoten, aber von der angenehmen Sorte, stoffig, voll, dicht! Finale 22. Rheingau Gourmet und Wein Festival Wie gewohnt ging das Festival mit einer Abschiedsparty im Kronenschlösschen zu Ende. Mit dabei ein Fülle guter Winzer mit ordentlichen Tropfen. Und diese sind mir besonders in Erinnerung geblieben: Weingut Klumpp 2016 Weißburgunder und 2016 Grauburgunder Magnum – dicht, komplex, voll! Weingut Urban Kaufmann, 2014 Wisselbrunnen GG – Finesse, Eleganz Weingut Crass 2015 Siegelberg Riesling Alte Reben Magnum Wein- und Sektgut Barth 2011 Ultra Pinot brut Nature – großartig! Markgraf von Baden 2016 Durbacher Schlossberg Chardonnay trocken Weingut F.B. Schönleber 2016 Franz Bernhard Riesling und trocken UND Obsthof Schneider: 2014 Goldparmäne Alte Bäume und 2016 Ananasrenette – das ist ein Stöffchen zum Niederknien!

Veröffentlicht von Rheingauer Weinschmecker

FAZ-Korrespondent, Redakteur, Weinblogger, Rieslingfan, Rheingauer aus Leidenschaft

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